Weil Montabaur toll bleiben soll (einfache Sprache)

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Am 25. Mai sind in Rheinland-Pfalz Kommunalwahlen. Kommunalwahlen bedeutet, dass die Einwohner der Städte und Gemeinden Menschen auswählen, die für fünf Jahre beraten und bestimmen, was in den Gemeinden zu tun ist. Wenn nach den Wahlen feststeht, welche Menschen das sind, finden sie sich in einem „Rat" zusammen. Wie viele Männer und Frauen in einem Stadt- oder Gemeinderat sind, hängt von der Größe des Ortes ab, in dem sie wohnen. In den Rat darf nur, wer auch in dem Ort wohnt. An höchster Stelle in einem Rat steht der Bürgermeister. In Montabaur will Gabi Wieland Bürgermeisterin werden.

Dem Stadtrat gehört sie schon seit 10 Jahren an, doch jetzt will sie an die Spitze.

Wenn jemand Gabi Wieland fragt, warum sie Bürgermeisterin werden will, dann lacht sie. Denn sie weiß sofort die Antwort: „Mir gefällt es in Montabaur sehr gut, ich bin hier Zuhause. Montabaur soll so toll bleiben." Als Kind hat sie in einer anderen Region von Deutschland, Oberschwaben genannt, gewohnt. Nach der Schule hat sie studiert und ist später zum Arbeiten in den Westerwald gekommen. Das war der Grund, warum sie nach Montabaur gezogen ist.

Jetzt lebt sie schon viele Jahre in Montabaur und ihr gefällt es dort so gut, dass sie nicht mehr wegziehen möchte. Sie hat viele Freunde gefunden und wenn sie Zeit hat, spielt sie gerne in einem Theater mit.

Politik fand Gabi Wieland schon immer gut. Klar, dass sie sich in ihrer Freizeit damit beschäftigt. Am besten gefällt ihr die Partei CDU. Das ist auch die Partei von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und weil sie dort so eine gute Arbeit macht, haben ihre Parteifreunde Gabi Wieland ausgewählt, die CDU im Westerwald zu leiten. Das macht Gabi Wieland bereits seit 2010 und fühlt sich sehr wohl dabei.

Sie weiß, dass es nicht leicht ist, Bürgermeisterin in Montabaur zu werden und zu sein. Das liegt daran, dass sie ebenso viel für die weitere Entwicklung Stadt Montabaur tun will wie ihre Vorgänger. Die haben nämlich richtig gut dafür gesorgt, dass Montabaur seit vielen Jahren fortschrittlich und aktuell, also „in" ist. Wie so etwas geht? Der ICE-Bahnhof in Montabaur ist ein sehr gutes Beispiel. Als der Bürgermeister von damals einen ICE-Bahnhof bauen wollte, haben viele Menschen darüber gelächelt und gesagt, dass Montabaur keinen so großen Bahnhof braucht. Köln oder Frankfurt ja, aber Montabaur? Nein, danke.

Der Bürgermeister hat sich nicht beirren lassen und den Bahnhof gebaut. Heute kommen täglich etwa 3 000 Fahrgäste und daran kann jeder sehen, wie wichtig der Bahnhof geworden ist.

Aber Gabi Wieland will noch viel mehr. Montabaur soll eine Stadt zum Wohlfühlen sein. Oder zum Arbeiten. Und zum Leben.

Als Bürgermeisterin sieht sie es als ihre Aufgabe an, den Menschen eine Heimat zu geben. Dazu gehören gute Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote für Jung und Alt, schnelle Wege auf den Straßen und im Internet sowie genügend Platz zum Wohnen für Menschen zu schaffen, die in Montabaur leben wollen.

Sie weiß, dass sie diese Dinge kann und deshalb sagt sie entschlossen: „Ich will Bürgermeisterin in Montabaur werden."