Von Nörglern und Kandidatinnen

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Gabi mittendrin2webBürgermeisterkandidatin Gabi Wieland und die CDU der Stadt Montabaur sind im Wahlkampf angekommen: Sie hatten in die Bürgerhalle des Rathauses eingeladen, um interessierten Bürgern ihre Ziele näherzubringen und sie vor allem mit ihrer Begeisterung anzustecken.

Bereits die Auftaktveranstaltung war gut besucht, zusätzliche Stühle wurden in aller Eile aufgestellt. Kein Problem, die CDU freute der Andrang und Gabi Wieland noch viel mehr. In der Einladung hatte sie einige Überraschungen versprochen und hielt sie auch: In einem Sketch mit einem „ewigen" und bekennenden „ich bin dagegen" Nörgler (gespielt von Fraktionsvorsitzendem Peter Hülshörster) setzte Wieland sich und ihre Stärken gekonnt in Szene: Neben der guten Vernetzung zum Land fühlt die Politikerin sich als Bürgermeisterin gut aufgehoben, als zehnjähriges Stadtratsmitglied ist sie mitten im Geschehen, umgesetzte Visionen wie den ICE-Bahnhof will sie weiter nach vorne bringen. Eigene Ideen und Vorstellungen, besonders im Altstadtkern, verwirklichen und den Menschen noch mehr das Gefühl geben: „Es lohnt sich, in Montabaur zu leben."

Kritisch angesprochenen Punkten wie Westerwaldkaserne, Altstadtsanierung, Handel und Gewerbe in der Innenstadt begegnete sie souverän. Sie sagte aber sehr deutlich: „Ich gebe während des Wahlkampfes keine Versprechen, die hinterher keinen Bestand haben. Zusammen mit meiner Fraktion werde ich jedoch um bestmögliche Ziele kämpfen – das ist ein Versprechen!" Ihr Herz und ihre Begeisterung gelten im besonderen Rahmen der Altstadt, fest entschlossen will sie die dortige Sanierung und Gewerbeentwicklung voran treiben. E

Einem parteilichen Führungswechsel , den ihre Gegner fordern, begegnet sie heftig: Warum soll erneuert werden, was seit Jahren eine Erfolgsgeschichte ist? Auch dem Argument ihrer politischen Herausforderer, als Landtagsabgeordnete fehle ihr die Zeit, ehrenamtlich ein Bürgermeisteramt mit ganzer Kraft ausfüllen zu können, begegnet sie harsch: „Es gibt kaum einen Beruf wie meinen, wo ich so flexibel meine Zeit einteilen kann. Und wenn ich in der Vergangenheit als Landtagsabgeordnete und leitende Angestellte im Bankwesen eines gelernt habe, dann ist das Zeitmanagement." Sie werde sich mit ganzer Kraft und einem CDU-starken Hintergrund dem Amt stellen und fragt provokativ: „Kann das auch mein Herausforderer?" Sie meint damit Björn Walden, der in Personal-Union für die SPD, FWG, Grünen und Bürger für Montabaur (BfM) als Kandidat antritt? Ein Mann, der jahrelang und bis heute uneingeschränkt die SPD vertreten hat und nun plötzlich das gleichberechtigte Interesse von immerhin vier Fraktionen als Bürgermeister vertreten soll.

Ein starkes Team stehe hinter hier. Sie meinte damit die Kandidaten der CDU-Stadtratsliste, die sich kurz vorstellten. Einwohner der verschiedenen Stadtteile, vom Abiturienten über die Unternehmerin bis zum Rentner, Vertreter von Vereinen und junge Mütter – ein breites Spektrum soll alle Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Montabaur repräsentieren.

Eine abschließende Diskussionsrunde, ebenso kontrovers wie konstruktiv, gab einen ersten Vorgeschmack dessen, was Gabi Wieland erwartet, wenn sie die Wahl gewinnt. Die Zustimmung vieler Bürger im Rathaus konnte sie bereits zum jetzigen Zeitpunkt mit ihrer sympathischen Art gewinnen.

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