40 Jahre Kinderschutzbund

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1977 trafen sich in Höhr-Grenzhausen auf Anregung von Dr. Karl-Heinz Bartels, einem evangelischen Theologen am Gymnasium in Höhr-Grenzhausen etwa 20 Frauen und Männer, die nicht länger Entscheidungen über die Köpfe von Kindern hinweg fällen wollten. Daraus entstand der Kinderschutzbund Westerwald. Gabi Wieland MdL gratuliert den Aktiven zu 40 Jahren aktiven Dienst in diesem wichtigen Bereich.

 

 

Nach dem Vorbild des bundesweiten Kinderschutzbundes, der 1953 in Hannover gegründet wurde, schlossen sich die Westerwälder Ehrenamtler zusammen, um fortan für die Stärkung der Kinderrechte einzutreten.
Heidi Ramb, die heutige Vorsitzende und selbst Gründungsmitglied, war während der Jubiläumsfeier zu Recht stolz auf die vielen Aktionen, die sie ins Leben gerufen und sich in der Praxis bewährt haben. Federführend ist dabei wohl das „Mobile Sorgenbüro“ zu nennen, das in Rheinland-Pfalz Modellcharakter hat. Mit dem mobilen Sorgenbüro kommen sozialpädagogische Fachkräfte in Schulen, um dort in vertraulicher Atmosphäre mit Kindern, wenn sie es wünschen zu sprechen. Im vergangenen Jahr nutzten 570 Kinder an 15 Grundschulen in den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur und Selters die Möglichkeit.

Im September wird es bundesweit den ersten „Platz der Kinderrechte“ geben – ein Ergebnis der großartigen Arbeit des Ortsverbandes Höhr-Grenzhausen, aber auch der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Kommunen.

Im nächsten Jahr werden wohl auch dank des Kinderschutzbundes die Kinderrechte im Grundgesetz verankert.

Der Kinderschutzbund wird heute genauso gebraucht wie zu Gründungszeiten. Lediglich die Anforderungen haben sich geändert. Vielen Dank den Fachkräften und zahllosen ehrenamtlichen Mitgliedern, die ihr Engagement in ein höchst wertvolles Gut investieren: Die Zukunft unserer Kinder.

Herzlichen Glückwunsch!