Reise in die Unendlichkeit

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Sternwarte SessenbachRechtzeitig zum Ferienende hatte die Landtagsabgeordnete Gabi Wieland zu einer „Reise in die Unendlichkeit des Weltalls“ eingeladen. In der Sternwarte von Sessenbach erfuhren interessierte Besucher von dem Betreiber des dortigen Planetariums, Klaus Völkel, mehr über das Sonnensystem, die Milchstraße und geheimnisvolle Beobachtungen am Himmel. Zahlreiche Frauen, Männer und Kinder waren der Einladung Wielands gefolgt, die sich über das „ausverkaufte Haus“ sehr freute. „Es ist für mich als Politikerin ein Auftrag, gerade und immer wieder auf Sehenswürdigkeiten in unserer Heimat aufmerksam zu machen.“ Das Planetarium und die Sternwarte gehören unbestritten dazu.

Wahrhaftig, die Reise ins Weltall, war unter fachkundiger Leitung von Klaus Völkel informativ, lebendig und kurzweilig. Um die Dimensionen des Weltalls nur annähernd erahnen zu können, bediente er sich vieler Bilder. So sagte Völkl beispielsweise, dass es etwa vier Tonnen Sand brauche, um mit jedem Sandkorn einen Stern darzustellen oder er verglich die Größe von Sonne und Erde. Die Erde gleicht dort einer Erbse, während die Sonne eine dicke Kugel von etwa 70 Zentimetern Durchmessern ist. Aber er weihte auch in die Geheimnisse der Polarlichter und Sternschnuppen ein und erklärte die Gottheiten, an die die Menschen viele Hundert von Jahren glaubten.

Die Reise endete nach gut zwei Stunden mit dem Dank an Gabi Wieland und der Bitte der baldigen Wiederholung. Und der fünfjährige Elias war sehr stolz, die Sonne und den Planeten Saturn tragen zu können: „Ich kann auch die ganze Welt tragen“, meinte er abschließend. Hoffen wir, dass ihm dabei der Himmel nicht auf den Kopf stürzt, aber das ist eine ganz andere Geschichte.