Made in WW bei Modultechnik

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30jähriges Bestehen feiert die Firma Modultechnik im Industriegebiet Am Alten Galgen. Das Familienunternehmen, das bereits 1994 als Pionier viele Aufträge in RusslandModultechnik6abwickelte beliefert inzwischen mit 60 Mitarbeitern vor allem den europäischen Raum, aber auch Russland und zunehmend mehr in China und Saudi-Arabien.Die kaufmännische Geschäftsführerin Anna Balagny stellte Modultechnik einer Delegation der CDU-Montabaur mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Nick und der Landtagsabgeordneten Gabi Wieland vor.

Schnell wurde deutlich, dass das weltweit agierende Unternehmen, das medizinische Versorgungssysteme und Geräte produziert, wegen seinen hohen Qualitätsstandards und innovativer Fachkompetenz einen hervorragenden Ruf innerhalb der Branche genießt. Darauf ist die junge Unternehmerin, die das Geschäft von der Pike auf von ihrem inzwischen verstorbenen Vater gelernt hat, besonders stolz: „Wir sind in medizintechnischen Bereich eher ein David, der sich aber vor allem mit Ideenreichtum gegen die großen Mitbewerber, sprich Goliath, durchsetzen kann. Wir handeln stets nach unserem Motto: So standardisiert wie nötig, so individuell wie möglich und setzen dabei auf unser selbst verpasstes Siegel: Standort Deutschland, Fokus Qualität.“

 

 Staunend folgten die Besucher Balagny durch die Ausstellungs- und Produktionsstätten. Getrost durften sie sich von ihren „alten“ Vorstellungen eines Krankenzimmers verabschieden. Versorgungseinheiten in modernen Farben mit je nach Tageszeit wechselnder Beleuchtung vermitteln eine wohnliche Atmosphäre, gerade richtig, um Kranke bei ihrem Genesungsprozess zu unterstützen. Selbst die Einrichtung eines OP-Raumes erweckt augenscheinlich den Anschein zum Wohlfühlen. Ein Erfolgsrezept ist die hohe Innovationsfähigkeit. Der enge Kontakt mit den Abnehmern sorgt dafür, dass medizinische und praktische Erkenntnisse direkt eingearbeitet werden können.

Gabi Wieland brachte es auf den Punkt: „Wir sind stolz auf ein Unternehmen in Montabaur mit überwiegend regionalen Zulieferern, die den Westerwald in die ganze Welt hineintragen.“