Über Gemeindeleben informiert

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 SessenbachDie Gemeinde Sessenbach wurde 2013 vom Land Rheinland-Pfalz als Schwerpunktgemeinde anerkannt. Schwerpunktgemeinden werden sechs Jahre lang finanziell gefördert, verpflichten sich im Gegenzug aber, strukturelle Mängel abzubauen. In wie weit und welche Maßnahmen zu dem einem ganzheitlichen Konzept ergriffen wurde, darüber informierte sich jetzt die CDU-Landtagsabgeordnete Gabi Wieland.

Bürgermeister Rudi Hoppen sowie die beiden Beigeordneten Gerd Lang und ManfredSessenbach klein 2 Wehmeier freuten sich über den Besuch, der von dem Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Ransbach-Baumbach, Wolfgang Zirfas, begleitet wurde und berichteten sehr engagiert über umgesetzte und geplante Maßnahmen. Innerhalb kürzester Zeit war klar, die Verantwortlichen von Sessenbach nehmen ihre Aufgaben sehr ernst und haben es auch geschafft, die Dorfbevölkerung, die derzeit etwa 550 Einwohner zählt, mit in ihre Projekte einzubinden.

 Allen voran ist dabei das „Haus Leni“ zu nennen, das einmal als Generationenhaus genutzt werden soll. Das Haus steht mitten im Ortskern und wurde von der Gemeinde gekauft. Zu dem Zeitpunkt befand es sich in sehr maroden Zustand, es musste und muss kernsaniert werden. Arbeiten, die weitestgehend in Eigenregie erledigt werden. Eine Eröffnung ist für das kommende Jahr geplant.

Ein weiteres strukturelles Problem ist die alltägliche dörfliche Versorgung. Doch Hoppen sieht die Gemeinde auf einem guten Weg: Geplant ist ein gemeinschaftlicher rollender Markt mit den Nachbargemeinden Alsbach und Wirscheid, Einzelheiten müssen jedoch noch abgeklärt werden. Mit hilfreichen Tipps seitens Wieland und Zirfas, evtl. einer geförderten Nachbarschaftshilfe, entstanden bei den Ratsmitgliedern schnell neue Ideen, die sie weiter verfolgen wollen.

Ob beim sehr gut angenommenen Weihnachtsmarkt oder bei der flächendeckenden Installation von Hundetoiletten-Stationen – die Dorfgemeinschaft sorgt für Leben und Ordnung im Dorf. Kernproblem sei, dass die Gemeinde keinen finanziellen Spielraum habe, schon kleine Beträge könnten bewirken, dass ehrenamtliche Initiativen ihre Ideen noch besser umsetzen könnten.

Gerne würde die Gemeinde auch eine, im Besitz befindliche, Lambachpumpe restaurieren. Die historische Pumpe ist eine Wasserpumpe, die mithilfe von Wasserstaudruck angetrieben wird, und als Vorlage für die spätere Dampfmaschine gilt.

Wieland fand das eingeleitete Dorferneuerungskonzept sehr ansprechend, machte Mut weiterzumachen und sicherte ihre Hilfe, soweit möglich, zu. Einen Wunsch für die weitere Zukunft gab es auch: Ein Kreisel an der Ausgangsstraße zur L306 wäre toll!