(un-)politischer Adventskalender

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Politik kann auch nachdenklich, unterhaltsam, witzig, informativ und kreativ sein. Der Advent ist vielleicht die richtige Zeit, um ohne alle Polemik Schnipsel aus dem Abgeordneten-Zettelkasten ans Licht der Internetwelt zu bringen. Erleben Sie, wie sich jeden Tag ein neues Türchen in die ganz persönliche Kammer der gesammelten Schätze aus meinem Jahr „Politik unterwegs" öffnet. (Einfach auf Weiterlesen klicken)

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Frohe Weihnachten!

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aus dem Keramikmuseum Westerwald

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Der liebste Teil meines persönlichen "Advents"-Kalenders beginnt:

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Vier Lichter brennen am Adventskranz: Die passende Geschichte dazu gab es bei der Einweihung des Kindergartens St. Barbara in Ruppach-Goldhausen:

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war so still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen: Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht." Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße Glauben, aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen." Ein Luftzug wehte durch den Raum und die Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich die dritte Kerze zu Wort: "Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollten." Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht erloschen.

Da kam ein Kind in den Raum. Es schaute die Kerzen an und sagte: "Ihr solltet doch brennen und nicht aus sein!" Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: "Hab nur keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung!" Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

In diesem Sinne: Allen einen hoffnungsfrohen vierten Advent!

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ffwmogendorfWie dekorierte eine Feuerwehr im Kannenbäckerland die Tische bei ihrer Jubiläumsfeier? Natürlich mit Blumentöpfen und Kerzenhalter aus Ton in Feuerwehr-Helm-Form. Schöne Idee der FFW Mogendorf

 

 

 

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Noch ein Suchbild: Was ist das?

Lösung: Das ist Kunststoffgranulat. Dies wird bei LKH in Heiligenroth, einem der führenden Kunststoffspezialisten in Deutschland, verarbeitet. Im Spritzgussverfahren werden 3-D-Bauteile gestaltet, der Kunststoff ermöglicht (als Ersatz für Metall) enorme Gewichtsreduzierungen der Teile. Übrigens gibt es bei LKH Heiligenroth (eine Tochter der Friedhelm Loh Gruppe) eine Außenarbeitsgruppe der Werkstätte für Behinderte. O-Ton eines Mitarbeiters: Seit ich hier bin freue ich mich jeden Abend, dass ich am nächsten Morgen wieder hierher zur Arbeit darf!

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Eine ganz tolle Adventsaktion: In Hillscheid schmücken Bürger eine Wanderhütte im Wald weihnachtlich und stellen in der Hütte einen richtigen kleinen Christbaum auf. Wunderschöner Raum für Wanderpausen im Naturpark Nassau - bitte ins Gästebuch eintragen!

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Kunstkenner haben ihn erkannt: Ai Weiwei, der große chinesische Künstler. Wie kommt er in einen Westerwälder Adventskalender? Ganz einfach: Das Foto entstand im Kunstzentrum b-05, ehemalige Nato-Bunker bei Montabaur, die in den Sommermonaten internationale Kunst beherbergen. Eine tolle Atmosphäre und ein jedes Jahr ein Ereignis, so hochrangige Kunst im Provinz-Wald zu finden. Ai Weiweis 1995 entstandener Druck ist betitelt mit "Dropping an Han Dynasty Urn". 

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Eine besonders schöne Art von Adventskalender gibt es in Facebook auf der Seite von "Boden bewegt". Jeden Tag gibt es schöne Einblicke in die aktive Gemeinde, vor allem tolle alte Fotos. Hier ein Foto von 1903 von der Tontrockenanlage der Firma Villeroy&Boch an der Grube Anna:boden

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Das Foto entstand in der Produktionshalle von Deutsche Steinzeug (Jasba) in Ötzingen. Gezeigt werden Mini-Fliesen, die anschließend mosaikartig zu Quadraten zusammengesetzt werden. Inspiriert von internationalen Kulturen werden die Fliesen ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen in Deutschland gefertigt. Durch die vielfältigen Formen- und Farbvarianten lassen sich Räume gestalten, die durch unterschiedliche Fliesenformen und -farben bei nachlassender Sehfähigkeit und durch erhöhte Rutschfestigkeit gerade älteren oder beeinträchtigten Menschen das Leben erleichtern. "Der Mensch steht im Mittelpunkt" - diese Firmenphilosophie gilt auch im Umgang mit den Mitarbeitern. Für vorbildlichen Einsatz für die Beschäftigung von Schwerbehinderten erhielt das Unternehmen in diesem Jahr den Landespreis.   

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Ein neues Suchbild: Wo ist dieses Bild entstanden? Auflösung morgen

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silvNoch ein Tipp für ein Weihnachtsgeschenk: eine Karte für den Silvesterabend im Amateurtheater die oase in Montabaur. Unter dem Titel "Alles Theater!" bieten Marion Best, Bernd Bittner, Dieter Krock, Rita Krock, Jürgen Lindner, Gordana Meudt, Michael Musil, Hiltrud Thull und Gabi Wieland Szenen, Geschichten, Gedichte rund um das Thema "Theater". Mehr unter www.die-oase.info 

 

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Heute ist Freitag, der 13.   -  Triskaidekaphobie (aus griech. τρεισκαίδεκα, translit. treiskaídeka, dt. dreizehn und griech. φόβος, translit. fóbos, dt. Furcht) wird die abergläubische Angst vor der Zahl dreizehn genannt. Bei starker Ausprägung, insbesondere dann, wenn die Betroffenen alles, was mit der Zahl 13 zu tun hat, vermeiden und umgehen, spricht man von einer isolierten oder spezifischen Phobie im medizinischen Sinne.

Freitag, der 13., gilt in diesem Zusammenhang als ein gefürchtetes Datum. Die Angst vor diesem Tag wird Paraskavedekatriaphobie[1] genannt (über lat. parasceuē oder parascēves, dies von griech. παρασκευή, dt.: Rüsttag [v.a. vor dem Sabbat]), mitunter auch Paraskevedekatriaphobie.[2] Diese Phobie kann so weit führen, dass Betroffene Reisen und Termine absagen oder sich an einem Freitag, der auf den Dreizehnten des Monats fällt, gar nicht aus dem Bett trauen. Eine Auswertung von Krankmeldungen der Jahre 2006 bis 2008 ergab, dass an solchen Freitagen drei- bis fünfmal mehr Arbeitnehmer krankgeschrieben sind als im Durchschnitt.[1] Gleichzeitig zeigt eine Auswertung der Zürich Versicherung, dass an Freitagen, die auf den 13. eines Monats fallen, signifikant weniger Schadensfälle verzeichnet werden als an allen anderen Freitagen im Jahr: Entweder sind die Menschen an diesem Datum besonders vorsichtig, oder das Verkehrsaufkommen ist aufgrund des Aberglaubens geringer

Trotzdem einen schönen Freitag!

 

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 Seit wenigen Tagen ist die Datenschutzseite www.young-data.de aktiv. Sie ist vom Landesdatenschutzbeauftragten ins Leben gerufen worden als Anlaufstation für junge Leute, die sich, wenn sie sich im Internet bewegen, möglichst sicher fühlen sollen. Jung, frech und dynamisch kommt die Internetseite daher und darüber hinaus erfährt der Besucher viel Wissenswertes zum derzeitig hochsensiblen Thema „Datenschutz". Cyber- Mobbing ist ebenso ein Thema wie Datenklau, Sicherheitslücken in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Whats app. Selbstverständlich ist die Seite nicht nur jungen Menschen vorbehalten.

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Politik kann auch lustig sein: Die CDU Westerwald setzt sich dafür ein, dass die Hauptverkehrsachse quer durch den Westerwald, die B 255, weiter ausgebaut wird. Ein älterer Wäller schickte mit seiner Unterschrift unter die Aktion "B 255-Ausbau jetzt!" auch folgenden Witz mit: 

Zwei Rentnerpaare sind mit dem Auto auf der Autobahn Richtung Koblenz und fahren nicht mehr als 49 km/h. Ein Polizist hält das Auto an. Der Opa fragt: "Waren wir zu schnell?" Darauf der Polizist: "Nein, aber warum fahren Sie so langsam?"Opa: "Darf man schneller fahren?" Polizist: "Ich denke 100 km/h kann man ruhig fahren." Opa: "Aber auf dem Schild steht A48." Polizist: "Ja, und? Was meinen Sie?" Opa: "Na, da muss ich doch 48 km/h fahren." Polizist: "Nein, das ist doch nur die Nummer der Autobahn." Opa: "Ach so. Danke für den Hinweis."       Der Polizist schaut auf die Rückbank des Autos und sieht zwei steifsitzende Omis mit weit aufgerissenen Augen und unendlich großen Pupillen. Da fragt der Polizist fürsorglich die beiden Rentner: "Was ist denn mit den zwei hinten los? Ist den Damen nicht gut?" Da sagt der andere Opa: "Doch, doch. Wir kommen nur von der B255."

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IMG 0199Auch das Suchbild von gestern stammt von einem Firmenbesuch: Es ist der Ausschnitt eines Blicks auf die Berge von sortenrein sortiertem Müll bei der Firma Bellersheim in Boden - im größeren Ausschnitt sieht man, dass es sich um Tausende von Sprungfedern handelt. Beim Rundgang durchs Firmengelände erstaunt nicht nur, wie viele Tonnen an Müll täglich angeliefert werden. Man lernt, dass Müll heutzutage wertvoller Rohstoff ist. Die unterschiedlichen Abfälle werden zunächst grob vorsortiert, dann mit moderner Sortiertechniken (u.a. Wirbelstromabscheider,
Magnetabscheider, Trennsiebe oder mit Nahinfrarotsortiergeräte) nachsortiert. Ein komplexes System aus Förderbändern und Sortiervorrichtungen trennt die unterschiedlichen Wertstoffarten. Die sortenreinen Stoffe werden anschließend in Transportcontainer oder in Ballen gepresst und gehen zur weiteren Verwertung an Partnerunternehmen.

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Und wieder ein Suchbild: Was ist das? Auflösung morgen

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IMG 0201Sie verrichten ihren Dienst am Sonntag: die Messdiener. In Helferskirchen haben nette Geister einen Korb mit Süßigkeiten vorbereitet - für MessdienerInnen, und nur nach dem Gottesdienst und nach der Messdiener Stunde.

 

 

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tonpfHaben Sie gestern Nikolaus gefeiert - vielleicht mit einem Weckmann? Übrig bleibt die Tonpfeife. Millionenfach freuen sich jedes Jahr vor allem Kinder an den Tonpfeifen, die die kleinen braunen Kerle mit sich tragen. Diese Pfeifen - made in Westerwald - haben eine lange Tradition. Joachim Acker berichtet sehr detailiert die Geschichte der Pfeifenbäcker u.a. in Hilgert. Einstige Millionenproduktionen von "richtigen" Tonpfeifen in über 40 Betrieben brachen nach dem Importboykott der USA ein und suchten sich Nischen - wie die Weckmannspfeifen-Produktion: http://www.pfeife-tabak.de/Artikel/Pfeifenkunde/Tonpfeifen/Teil4/tonpfeifen4.html

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BeugelflesIm Westerwald erfunden: Plopp - mit dem Geräusch wirbt die Hachenburger Brauerei für ihr Bier. Doch das Plopp hat eine viel ältere Verbindung zum Westerwald: Der Erfinder des Bügelverschlusses, Carl Hutter, wurde 1851 in Wallmerod geboren. Als 16-Jähriger zog er nach Amerika. Der Bügelverschluss brachte endlich die Möglichkeit, Bier zu transportieren - Korken und sonstige Verschlüsse hatten dem Druck nicht standgehalten. Hutter kam durch viele Erfindungen (z.B. auch die Porzellanköpfe auf den Starkstromleitungen) zu Reichtum. An diesem wiederum ließ er seine Heimat teilhaben. So wurde die Eisenbahnstrecke dank seiner Spende an Wallmerod herangeführt. Zu seinem 100. Todestag wurde in diesem Jahr eine Erinnerungstafel in seinem Geburtsort angebracht. 

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keramikmHeute ist Tag des Ehrenamtes. Also ein Gedenktag für die Hälfte der Westerwälderinnen und Westerwälder. Ob im Sport, bei der Feuerwehr, beim THW, bei Rettungs- und Sozialdiensten, im kulturellen oder kirchlichen Bereich oder der Politik - ohne Ehrenamtler würden weite Teile des gesellschaftlichen Lebens nicht funktionieren. Was hat nun ein Foto vom Keramikmuseum mit dem Ehrenamt zu tun? Es soll die Aktiven daran erinnern, dass es im Westerwaldkreis die Ehrenamtskarte gibt. Wer mehr als 3 h pro Woche ehrenamtlich aktiv ist, kommt mit der Karte zu vielen Vergünstigungen, z.B. zum kostenlosen Eintritt in das Keramikmuseum. http://www.westerwald-kreis.de/landkreis/ehrenamt/ehrenamtskarte_fset.php  

Und damit Ehrenamtliche sich weniger Sorgen z.B. um Regress-Ansprüche machen müssen gibt es den rheinland-pfälzischen Versicherungsschutz für ehrenamtlich Aktive. Mehr dazu unter http://www.wir-tun-was.de/fileadmin/site_images/page_content/ehrenamtsversicherung/Ehrenamt_Versicherung_Flyer_A4hoch_RZ-Druck.pdf

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bar4. Dezember ist Barbara-Tag. Nicht vergessen: Heute sollten Barbara-Zweige (Forsythien) in die Vase, damit sie bis Weihnachten schön gelb blühen.

Für die Bergleute ist heute der Festtag ihrer Patronin, der heiligen Barbara. Auch im Westerwald gibt es noch Traditionen zu diesem Tag. Zum Beispiel gedenken frühmorgendliche Wanderer aus Gemeinden des südlichen Westerwaldes nach Bad Ems den anstrengenden Märschen der Bergleute aus diesen Orten ins Bergwerk nach Bad Ems. Im Bilkheimer Ortswappen ist das Attribut der Hl. Barbara, der Turm, im hin teren, silbernen Feld als dreizinniger, roter Turm mit drei silbernen Fenstern, die an die Dreifaltigkeit erinnern, aufgenommen. Denn rund um Bilkheim wurde in verschiedenen Schächten Ton abgebaut und so wurde die Schutzpatronin der Bergleute auch Schutzheilige der Bilkheimer. Eitelborn bemüht sich ein Kapellenverein eine Kapelle zu Ehren der Heiligen neu zu errichten. Vielleicht ist der Barbaratag ein guter Anlass für eine Spende - Bürgermeister Blath gibt gerne Auskunft.

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Was hier so grün funkelt sind Flaschen, genauer gesagt ein Blick in die Produktionsanlage von Oberland Glas in Wirges. Schon 1895 gab es hier eine Glashütte. Die Westerwald AG ging in der Saint Gobain Oberland Glas AG, dem Marktführer der deutschen Hersteller für Behälterglas auf und ist heute noch größter Arbeitgeber der Stadt. Die Nähe zu Mosel und Rhein führt zum Hauptprodukt: Glasflaschen für Wein und Bier. Im Werk ist eindruckvoll zu sehen, in welcher Geschwindigkeit Tausende von Flaschen aus einem erhitzten Glasklumpen entstehen. Apropos Hitze: Das Thema Energiekosten spielt für das Unternehmen natürlich eine große Rolle. Ohne Sonderregelung bei der EEG-Umlage wäre der Produktionsstandort Deutschland in Frage gestellt.

  SuchbildOberlandGlas3web .

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In jeder Adventswoche wird es wieder ein Suchbild geben. Was ist das? Woher aus dem Westerwald kommt das Motiv? Ein Tipp: Es handelt sich nicht um ein grafisches Kunstwerk. 

adventoberlandglas   Auflösung morgen! 

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 Ist das nicht ein tolles Bild - und voller Symbolkraft! Diese spannungsgeladene Stimmung über dem Wirgeser Dom wurde von Udo Hergenroth festgehalten und in Facebook veröffentlicht. Danke an alle, die immer wieder schöne interessante Bilder aus der Region posten!

Ich wünsche allen eine spannende und besinnliche Adventszeit!