ICE-Halt attraktiv gestalten

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 Jetzt: Ausfälle und Verspätungen melden

Aufatmen bei vielen Pendlern: Es gibt wieder durchgehende Zugverbindungen von Bahnaktion4 - KopieMontabaur nach Wiesbaden und Mainz (und weiter nach Stuttgart). In den vergangenen Wochen war der Mainzer Hauptbahnhof nur mit einem Notfahrplan – in der Regel mit der S-Bahn – erreichbar. Dadurch sind einige Pendler auf das Auto umgestiegen.

Die Landtagsabgeordnete Gabi Wieland hatte sich bei Innenminister Roger Lewentz dafür eingesetzt, dass in den Gesprächen mit der Bahn immer auch die Situation auf der ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt angesprochen wird. „Wir müssen uns dafür einsetzen, den Bahnhof Montabaur als Pendlerhalt attraktiv zu erhalten“, so Wieland.

Sie selbst sei in den vergangenen Wochen häufig nicht mit dem Zug gefahren, da der Fahrplan zu unzuverlässig gewesen sei. Allerdings sei die Situation auf der A3 durch die Vielzahl der Baustellen rund um Limburg so, dass fast täglich lange Staus auch hier eine pünktliche Ankunft unmöglich machen. Mit Blick auf die Umwelt und den zunehmenden Verkehr auf der A3 müsse alles dafür getan werden, dass die Bahn eine wirkliche Alternative biete. Deshalb wird Gabi Wieland in den kommenden Wochen Bahn-Störungsmeldungen sammeln und veröffentlichen bzw. an die Bahn und das Eisenbahn-Bundesamt weiterleiten. Jeder, der eine Verspätung (> 10 Minuten), einen nicht haltenden ICE oder einen Zugausfall feststellt, sollte diesen mit den im Bistro „Sowieso“ im Bahnhof Montabaur ausliegenden Vordrucken oder durch Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. durch Anruf an ihr Bürgerbüro 02602 674 8780 melden. Mit diesen Meldungen soll zum einen der Druck auf die Bahn aufrecht erhalten werden, andererseits soll aber auch der Öffentlichkeit klar gemacht werden, wenn wieder alles planmäßig läuft. Ziel müsse, so Wieland, sein, den ICE ab Montabaur wieder als verlässliches Verkehrsmittel ins Bewusstsein zu rücken. Dann wird der Westerwald als günstiger naturnaher Wohnraum attraktiv bleiben.