Endlich: Mehr Geld für Mütter

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Sie haben Deutschland aufgebaut, haben die Gesellschaft mit ihrem Engagement zusammengehalten und vor allem: Sie haben uns beschützt, betreut und erzogen – die Mütter. In vielen Begegnungen in den vergangenen Monaten haben mir kämpferische Frauen eindringlich klar gemacht, wie wichtig jeder zusätzliche Eure bei ihrer Rente ist. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass auch für vor 1992 Erziehungszeiten anerkannt werden. Jetzt kam endlich der Durchbruch: Mütter von vor 1992 geborenen Kindern werden künftig bei der Rentenberechnung um einen Punkt, das entspricht etwa 28 Euro pro Kind monatlich, besser gestellt. CDU und CSU einigten sich und wollen  so die Gerechtigkeitslücke bei der Anerkennung der Kindererziehungszeiten schrittweise  schließen. Alle Mütter, ungeachtet des Geburtsjahrganges ihrer Kinder, verdienen unsere  Anerkennung auf ihre Lebensleistung. Sie haben einen fundamentalen Beitrag für die Gesellschaft erbracht.

Etwa acht Millionen Frauen deutschlandweit  werden von der neuen Regelung profitieren. Die heutigen Rentnerinnen haben vielfach zwei oder mehr Kinder geboren; einige unter ihnen sind jedoch heute von Altersarmut betroffen. Ab 2014 werden nun die Erziehungszeiten auch bei vor 1992 geborenen Kindern berücksichtigt, wenn auch nur mit einem Punkt, d.h. 28 Euro pro Kind und Monat.. Im Vergleich dazu werden Müttern, deren Kinder nach 1992 geboren sind, drei Punkte  pro Kind gutgeschrieben. Etwa  6,5  Milliarden Euro jährlich wird die verbesserte Mütterrente kosten. Sie soll mit Geldern aus der Rentenversicherungskasse finanziert werden.