Fachschule im WW erhalten

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Wie die Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz, Gabi Wieland und Matthias Lammert erfahren haben, soll die Fachschule für Landwirtschaft in Montabaur und hier der betriebswirtschaftliche Teil, der für die Meisterprüfung zum Landwirtschaftsmeister notwendig ist, geschlossen werden. „Dieser möglichen Schließung müssen wir mit aller Kraft entgegenwirken“, betont der Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz, auch im Namen seiner Kollegin Gabi Wieland sowie dem betroffenen Landtagskollegen Matthias Lammert aus dem Rhein-Land-Kreis. Wie weiter mitgeteilt wird, hat gerade die Fachschule Bad Kreuznach ein Interesse daran, dass in Montabaur künftig keine Fachschule mehr vorgehalten wird, da die Außenstelle in Montabaur in der Vergangenheit mehr Schüler in dieser Fachklasse unterrichtete als in Bad Kreuznach selbst unterrichtet wurden.
Aus dem Bereich des Westerwaldkreises, sowie der Bereiche Neuwied, Altenkirchen und Rhein-Land-Kreis mit den ca. 720 Haupterwerbsbetrieben in der Landwirtschaft müssen alle Fachschüler, die die Meisterprüfung im Landwirtschaftsbereich ablegen wollen, diesen betriebswirtschaftlichen Teil der Prüfung an der Fachschule für Landwirtschaft ablegen. Sollte diese nun in Montabaur geschlossen werden, müssten die Schüler nach Bitburg oder nach Bad Kreuznach fahren. „Dies ist so nicht hinnehmbar!“, so die Landtagsabgeordneten. „Wir können doch froh sein, für jeden Fachschüler, der noch die Meisterprüfung im Landwirtschaftsbereich ablegen will. Daher ist es für die Betriebe und die Hofnachfolger nicht zumutbar, künftig über mehrere Wochen nach Bitburg oder Bad Kreuznach zu  fahren.“
Die Abgeordneten erklärten, dass sie sich in Mainz für den Erhalt der Landwirtschaftsschule in Montabaur einsetzen. Ein entsprechendes Anschreiben an die zuständige Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken mit einer Parlamentarischen Anfrage wurde bereits versandt. Seekatz erklärte abschließend, es könne nicht sein, dass der Standort in Montabaur geschlossen werde, nur weil das Land zwei Lehrerstellen einsparen wolle. Nach einer Rücksprache mit der Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschuss des Landtages, wird das Thema auf der nächsten Tagesordnung stehen, so Seekatz abschließend.