Unterichtsausfall an berufsbildenden Schulen dauerhaft hoch

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Die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Rheinland-Pfalz sind auch in diesem Jahr mit 6,2 Prozent strukturellem Unterrichtsausfall negative Spitzenreiter unter allen Schulformen, erklärten Gabi Wieland und Ralf Seekatz, Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion.
Aber gerade die berufsbildenden Schulen im Westerwaldkreis seien ein wichtiger Baustein für den Bildungsaufstieg. Das Angebot der BBS sorge für viele Chancen, einen höheren Bildungsabschluss zu erlangen.
„Die berufsbildenden Schulen im Westerwaldkreis  kämpfen schon seit Jahren mit einem höheren Unterrichtsausfall als an allgemeinbildenden Schulen. In diesem Schuljahr müssen die Schülerinnen und Schüler mit Ausfallzeiten in Höhe von über 5 Prozent an der BBS Montabaur und fast 8 Prozent an der BBS Westerburg leben. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verständlich, dass die Landesregierung dieses Jahr so wenige Berufsschullehrer eingestellt hat, wie lange nicht. Nachvollziehbar ist jedoch, dass Berufsschullehr – abgeschreckt von Kurzzeitverträgen - in benachbarte Bundesländer abwandern. Insgesamt fehlen den Berufsschulen dieses Schuljahr 13 Lehrer im Westerwaldkreis. Die Folge sind Klassenzusammenlegungen, der Wegfall von Bildungsangeboten und massiver Unterrichtsausfall. Wir werden uns deshalb gemeinsam mit der CDU-Landtagsfraktion in Mainz dafür einsetzen, dass die Benachteiligung der Berufsschulen in Rheinland-Pfalz ein Ende findet,“ so Seekatz und Wieland.