Was ich als Politiker mache

In Deutschland wählen Menschen, wer für sie als Politiker wichtige Dinge entscheidet und regelt. Alle, die gewählt sind, treffen sich im Parlament. Es gibt in Berlin ein Parlament und auch in den Bundesländern wie Bayern oder Rheinland-Pfalz. Das Parlament von Rheinland-Pfalz heißt der Landtag und ist in Mainz. Die Menschen aus dem Westerwald haben mich in diesen Landtag gewählt, damit ich dort mit den anderen gewählten Menschen wichtige Entscheidungen für alle Menschen in Rheinland-Pfalz treffen kann.

In Rheinland-Pfalz leben 4 Millionen Menschen. Damit das Zusammen-Leben von so vielen Menschen klappt, braucht es Regeln. Diese Regeln stehen oft in Gesetzen. Wir machen also im Landtag Gesetze, damit das Zusammen-Leben der Menschen in Rheinland-Pfalz funktioniert. Mit den Gesetzen wissen die Menschen, was sie tun dürfen und wann sie bestraft werden. Wenn etwas nicht gut läuft, können neue Gesetze es verbessern.

Ich habe ein Büro in Montabaur. Dort können Leute mich besuchen, wenn sie ein Problem haben. Ich versuche dann, ihnen zu helfen. Ich habe auch ein Büro in Mainz. Dort bereite ich die vielen Gespräche im Landtag vor. In den Gesprächen mit den anderen Politikern überlegen wir, was das Beste für die Menschen in Rheinland-Pfalz ist. Oft geht es dabei ums Geld. Rheinland-Pfalz gibt viel Geld aus, zum Beispiel bezahlt es Polizisten, Lehrer und Straßen. Die Menschen bezahlen Geld an den Staat, das sind die Steuern. Seit einigen Jahren reicht das Geld, das die Menschen an Rheinland-Pfalz bezahlen nicht mehr. Rheinland-Pfalz gibt mehr aus, als es an Steuern bekommt. Deshalb hat es viele Schulden. So nennt man das Geld, das man nicht hat, sondern sich ausleihen muss. Zum Beispiel bei einer Bank. Ich will im Landtag dafür arbeiten, dass Schluss ist mit neuen Schulden. Sonst müssen die Kinder später alles Geld zurückbezahlen, was wir heute ausleihen.

Es ist wichtig, keine Schulden zu machen. Trotzdem gilt in Deutschland die Regel, dass es allen Menschen gut gehen soll. Das steht im Grundgesetz. Wenn sie keine Arbeit haben, bezahlt der Staat für sie. Wenn Menschen in einer Not sind, soll der Staat helfen. Wenn wir Politiker überlegen, wie es den Menschen in Deutschland auch in schwierigen Situationen gut geht, nennt man das Sozialpolitik. Ich will dafür sorgen, dass viel Sozialpolitik gemacht wird. Das kostet Geld. Trotzdem darf es nicht mehr Schulden geben.

Presseberichte zum Amtsantritt

Aus der Nassauischen Neuen Presse

Zwischen Rathaus und Landtag

12.08.2014 Von Anken Bohnhorst-Vollmer     Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete in einer Person – kann das funktionieren, oder kommt es bei dieser Konstellation zu Interessenskonflikten? CDU-Politikerin Gabi Wieland sagt: „Das klappt, wenn man konsequent ist.“ Die CDU-Politikerin Gabi Wieland ist seit einigen Wochen auch ehrenamtliche Bürgermeisterin von Montabaur und seit rund drei Jahren Landtagsabgeordnete in Mainz.

„Ich weiß, wann ich auf welchem Stuhl sitze“, sagt Gabi Wieland. „Ich bin ein sehr rationaler Mensch.“ Dass es bei ihren Arbeitsplätzen Überschneidungen gibt, weiß sie. Auch Kollisionen von Themen und Interessen werden sich nicht vermeiden lassen. „Aber es muss immer um die Sache gehen“, betont die 53-Jährige, die seit 2011 für die CDU den Wahlkreis Montabaur im rheinland-pfälzischen Landtag vertritt und die seit Anfang Juli ehrenamtliche Bürgermeisterin der Kreisstadt im Westerwald ist. „Turbulent schön“ sei diese Aufgabenhäufung, „und ja“, räumt sie ein, sie ist froh, dass ihre Einarbeitungszeit im Rathaus in die Ferien fällt. Die Landespolitikerin nutzt ihren sechswöchigen Urlaub, um die Amtsgeschäfte in ihrer Kommune in den Griff zu bekommen.

Danke für Ihr Vertrauen!

bauzaun2

Nach einem harten Wahlkampf wurde mit Spannung das Ergebnis der Wahl des (ehrenamtlichen) Stadtbürgermeisters von Montabaur erwartet. Am Ende hieß es: 52,7 % für Wieland! Herzlichen Dank für das Vertrauen. Ich freue mich auf eine reizvolle Aufgabe.